Gegenspieler bediente doppelt

Ich spielte ein Kreuzspiel ohne vier Spitzen. Bei dem letzten Stich stellte sich heraus, daß einer meiner Gegenspieler keine Karte mehr hatte. Die Prüfung der Stiche ergab, daß dieser Spieler bei einem Stich zwei Karten zugegeben hatte. Man sagte mir, durch dies Versehen wäre das Spiel ungültig. Das halte ich nicht für richtig und bitte um Ihr Urteil.

Der Alleinspieler hat sein Spiel gewonnen.

Hat jemand trotz regelrechter Kartenverteilung im Laufe des Spiels zuviel oder zuwenig Blätter, dann gilt auf jeden Fall das Spiel für die Partei mit der richtigen Zahl der Blätter als einfach gewonnen, unbeschadet des etwaigen Anspruchs auf eine höhere Gewinnstufe, wenn diese bereits erreicht war oder nachgewiesen werden kann, daß sie bei regelrechtem Spiel sicher erreicht worden wäre. Im vorliegenden Fall war die Kartenverteilung richtig; die unrichtige Kartenzahl entstand durch falsches, nämlich doppeltes Zugeben. Vergleichen Sie bitte der Skatordnung (Ungleiche Kartenzahl trotz richtiger Kartenverteilung). Er regelt den Fall der ungleichen Kartenzahl trotz richtiger Kartenverteilung.