Ein gewonnenes Spiel bleibt immer gewonnen

Spieler A hatte einen sicheren Grand mit Dreien. Beim vorletzten Stich verwirft sich der Alleinspieler. Das Spiel wurde abgebrochen. Dabei stellte sich heraus, daß der Spieler A auch ohne die sechs Karten der beiden letzten Stiche mehr als 91 Augen erhalten hatte. Wer hat nun dieses Spiel gewonnen?

Der Spieler A hat sein Spiel gewonnen; seine Gegner blieben Schneider.

Ein bereits gewonnenes Spiel kann durch einen späteren Fehler nicht mehr verloren werden. Falsches Bedienen bedeutet also nicht in jedem Falle Spielverlust für die Partei, die den Fehler begangen hat, sondern beendet nur das Spiel für die schuldige Partei mit den bis zum Fehler eingebrachten Stichen. Spielverlust für den Spieler A wäre nur eingetreten, wenn er bis zu diesem Zeitpunkt weniger als 61 Augen gehabt hätte.