Überreiztes Handspiel

Vorhand spielt Pik ohne Dreien aus der Hand, nachdem bis 48 gereizt worden war. Die Gegner werden Schneider. Im Skat liegt der Pik-Bube. Die Gegenspieler erklären das Spiel für verloren; der Alleinspieler behauptet aber, sein Spiel gewonnen zu haben, weil er die Gegner Schneider gespielt habe und in diesem Falle die Höhe des Reizens nicht mehr berücksichtigt würde.

Vorhand hat das Spiel verloren.

Der Alleinspieler erreichte Pik ohne Einen, Spiel 2, Hand 3, Schneider 4, also 4 * 11 = 44. Da er aber bis 48 reizte, ist das Spiel verloren. Der Spieler muß sovielmal den Grundwert Pik bezahlen bis sein Reizangebot mindestens erreicht wird. Ihm sind demnach 5 * 11 = 55 Minuspunkte anzuschreiben, da die Punkte bei verlorenen Handspielen nicht verdoppelt werden.