Vergebene Spiele sind ungültig

Vorhand sagt einen unverlierbaren Grand an. Nach dem Ausspielen wird festgestellt, daß die Gegenspieler neun und elf Karten in der Hand haben. Der Alleinspieler protestiert gegen die Ungültigkeitserklärung des Spiels, da er zehn Karten in der Hand habe und das Spiel durch das Ausspielen eröffnet sei.

Das Spiel war vergeben und deshalb ungültig. Nach der Skatordnung ist jeder Spieler verpflichtet, nach beendetem Geben die Zahl seiner empfangenen Karten zu überprüfen. Stellt sich dabei heraus, daß die Karten nicht richtig verteilt waren, so muß noch einmal gegeben werden.

Wird die gleiche Feststellung durch Unachtsamkeit der Spieler erst nach Spielbeginn oder am Ende des Spiels gemacht, so ist das Spiel ungültig. Der Geber gibt noch einmal.